• Stephan Edenhofer

Astrid Schuch vom 11.05.2021. Investieren, first class? So gehts's

„Gute Unternehmen stellen Produkte her, die wirklich gebraucht werden“. Klingt nicht nur logisch, sondern muss für einen erfolgreichen Investor die Grundvoraussetzung für den Kauf einer Aktie sein.

In dem wikifolio firstclass stock picking geht Stephan Edenhofer noch einen wichtigen Schritt weiter. Die Unternehmen müssen zukunftsfit sein. Im Trader-Portrait auf unserem instagram-Kanal verrät der Finanzbuchhalter mehr: „An der Börse suche ich nach Geschäftsmodellen und Firmen, die neue und gefragte Produkte der Zukunft realisieren können. Ich kontrolliere ständig, ob Erfolge auch wie geplant stattfinden.“


Unterm Strich entsteht in firstclass stock picking eine gute Mischung aus Value und Growth: Wachstumsunternehmen aus dem Technologie-Sektor des Silicon Valley ergänzt Edenhofer mit starken Value-Titeln. Aktuell trifft im Portfolio zum Beispiel Amazon auf Adidas oder Zoom auf Airbus . Die derzeitigen Top-Holdings mit einem Anteil von jeweils rund fünf Prozent sind allerdings allesamt der Technologie-Branche zuzuordnen: Alibaba , Facebook und der „Corona-Profiteur“ Teladoc Health . Das US-Unternehmen punktet seit der Pandemie mit virtueller Gesundheitsfürsorge und Telemedizin.



Edenhofer versteht sich aber nicht nur auf die Auswahl der Unternehmen. Mit aktivem Handeln steuert er sein wikifolio auch durch unruhige Börsenzeiten. So hat Edenhofer jüngst, als viele Wachstumstitel eine gewisse Schwäche zeigten, Anpassungen vorgenommen und wie folgt kommentiert: „Es bleibt offen, wie lange die Zukunftsaktien benötigen, um wieder anzuziehen. Für eine Absicherung des kurz- bis mittelfristigen Geschehens werden im Portfolio alle sicher nicht unterbewerteten Aktienanteile reduziert und daraus Cash von ca. 30 Prozent geschaffen.“ Während das Depot hinsichtlich Zusammenstellung unverändert blieb, wurde so das Risiko reduziert.


Mit firstclass stock picking ist Edenhofer erst seit knapp 2,5 Jahren am Start und konnte bereits eine Performance von 66 Prozent erzielen. Gleichzeitig fällt der bisherige maximale Verlust mit knapp 24 Prozent trotz Corona-Pandemie äußerst gering aus. Den DAX ließ Edenhofer mit der Kombination aus Growth- und Value-Aktien bislang in Sachen Performance jedenfalls locker abgeschlagen zurück.

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